DaziT – die digitale Zukunftsvision für den Schweizer Zoll

Quelle: Eidg. Zollverwaltung EZV

Das Parlament verabschiedet eines der grössten je in der Schweiz lancierten Transformationsprojekte: ganze 393 Millionen Schweizer Franken kostet das umfassende Projekt zur Digitalisierung der Zollprozesse. Der Gesamtkredit ist vom Parlament bewilligt worden und die erste Tranche ist bereits freigegeben worden.

DaziT wird als Informatik-Schlüsselprojekt des Bundes geführt. Bis im Jahre 2026 sollen sämtliche Zollprozesse digitalisiert werden. Künftig sollen Kunden ihre Verpflichtungen über ein Internet-Portal rund um die Uhr und von jedem Ort aus erfüllen können. Das soll auch den Reisenden dienen: Waren können so schon vor der Einreise beim Zoll angemeldet werden, was den Grenzübertritt beschleunigt.

DaziT soll sich auch auf die Sicherheit auswirken, weil dank der Digitalisierung mehr Kapazitäten für Kontrollen im Waren- und Personenverkehr eingesetzt werden können. Innerhalb der Verwaltung soll DaziT zu schlankeren Prozessen führen. Der Bund gehe davon aus, dass das Sparpotenzial in den von DaziT betroffenen Bereichen mindestens 20 Prozent beträgt. In der Zollverwaltung könnten rund 300 Stellen freigespielt werden, die teils zur Erhöhung der Sicherheit eingesetzt, teils über natürliche Fluktuationen abgebaut werden.

Informieren Sie sich in diesem Video über die geplanten Neuerungen im Schweizer Zollwesen.

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