Medikamentenfälschungen – eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit. Interview mit Hugues Isel, Global Quality Manager bei F. Hoffmann-La Roche AG

Gefälschte Krebsmedikamente, Schlankheitspillen sowie Muskelaufbaupräparate, die Liste mit gefälschten Produkten und Medikamenten ist lang und betrifft bei weitem nicht nur sogenannte Lifestyle-Produkte. Vermehrt werden auch lebensrettende Medikamente gefälscht.

Laut einer Studie der OECD aus dem Jahr 2016 liegt der Wert der weltweit importierten gefälschten Waren bei 3.3% des Welthandel bzw. bei 509 Milliarden Dollars (OECD/EUIPO, 2019). Maria Livanos, die ehemalige Präsidentin der Internationalen Handelskammer in Genf bezeichnete Produktpiraterie als das grösste Verbrechen des 21. Jahrhunderts (The New York Times, 2005).

Speziell bei Medikamentenfälschungen erweist sich dieses Phänomen als grosses Risiko für die öffentliche Gesundheit. „Medikamentenfälschungen stellen eine ernste Gefahr für die Gesundheit dar. Bei gefälschten Medikamenten geht es zusätzlich um die Sicherheit und, im schlimmsten Fall, um das Überleben von Patienten“ (Interpharma, 2019).

Wie können sich Konsumenten gegen die drohende Gefahr schützen? Welche Risiken drohen aus dem Internet? Wie erkennt man ein gefälschtes Medikament überhaupt?

Lesen Sie in unserem Interview mit Hugues Isel, dem Global Quality Manager bei F. Hoffmann-La Roche AG, was die zentralen Elemente einer wirksamen Schutzstrategie gegen Medikamentenfälschungen sind und was Roche unternimmt, um die Patientensicherheit zu gewährleisten.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

 

 

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