Schweizer Aussenhandel bricht ein

Nun ist er also da, der vielbefürchtete Einbruch im Schweizer Aussenhandel. Während das deutliche Wachstum von Chemie-Pharma im ersten Quartal 2020 die bereits damals, aufgrund der weltwirtschaftlichen Situation rund um «Covid-19» rückläufige Entwicklung in den übrigen Industriezweigen  noch kaschieren konnte, brechen nun im April die Ausfuhren um 11,7 Prozent sowie die Einfuhren sogar um 21,9 Prozent ein.

Besonders schmerzlich: das Prunktstück der Schweizer Wirtschaft, der Uhrenexport, erleidet im April einen Totalabsturz.  Der Rückgang der Exporte beläuft sich auf satte 72,6 Prozent. Zusammen mit der Sparte Bijouterie und Juwelierwaren brachen die Exporte um 1,6 Milliarden Franken ein.

Ein weitere Konsumindikator, der Import von Personenfahrzeugen, erleidet im Berichtsmonat April ebenfalls einen rabenschwarzen Rückgang:  die Nachfrage fiel innert Monatsfrist um zwei Drittel oder um 435 Millionen Franken.

Die detaillierte Zusammenfassung der Eidg. Zollverwaltung nach Verkehrsrichtung sowie nach Branche finden Sie hier:

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